Ein Microsoft Teams „Webinar“ erstellen: Anleitung, Vorteile & Praxisbeispiel

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Das Veranstaltungsformat „Webinare“ in Microsoft Teams wurde speziell für Online-Seminare, Web-Vorträge und Internet-Veranstaltungen entwickelt. Im Unterschied zu normalen Teams-Besprechungen (Online-Meetings) bieten die Teams-Webinare zusätzliche Funktionen für die Teilnehmerverwaltung und das Veranstaltungsmanagement, um eine große Teilnehmerzahl zu erreichen, dabei aber dennoch die volle Kontrolle über den Ablauf der Veranstaltung und die Teilnehmer zu behalten. Was die Webinarfunktion alles kann und wie Sie ein Teams-Webinar konkret erstellen, erfahren Sie hier in dieser Büro-Kaizen-Anleitung!

1. Was sind „Teams-Webinare“ – und was kann man damit machen?

Microsoft Teams Webinare sind strukturierte Online-Veranstaltungen für ein größeres Publikum (bis zu 1.000 Teilnehmende), bei denen Referenten live Ihre Inhalte, Ideen oder auch Produkte präsentieren können. Die Webinar-Teilnehmer dürfen zwar in der Regel Fragen stellen, im Unterschied zu Online-Besprechungen sind Diskussionen in diesem Format jedoch eher unüblich.

  • Insofern sind Teams-Webinare zwar ebenfalls bidirektionale, also interaktive virtuelle Veranstaltungen, allerdings mit einer klareren Rollenaufteilung in Referenten (= Redner) sowie Teilnehmer (= Publikum). Das bedeutet, dass es weniger Interaktionen gibt als bei einer Online-Besprechungsrunde, bei der die kollaborative Zusammenarbeit im Fokus steht.
  • Typische Einsatzszenarien für Teams Webinare im Unternehmenskontext sind Produktpräsentationen im Marketing, Mitarbeiterschulungen und -weiterbildungen, Onboarding-Seminare für neue Mitarbeiter, Workshops sowie allgemein Informationsveranstaltungen aller Art.

Die wichtigsten Vorteile der Teams Webinare:

  • Optionale Teilnehmerregistrierung (mit anpassbaren Feldern, um spezifische Teilnehmerinformationen abzufragen und einzusammeln)
  • Anpassbares Veranstaltungsdesign (inkl. Logo, Banner und Farben im eigenen Corporate Design)
  • Interaktive Elemente (optionale Umfragen, Q&A-Fragerunden, Chat)
  • Einbinden externer Referenten (inklusive Referentenbiografien)
  • Die Teilnehmer sind standardmäßig weder sichtbar noch hörbar (die Kamera und das Mikrofon einzelner Teilnehmer können aber je nach Bedarf manuell aktiviert werden)
  • Automatisierte E-Mails (z. B. Registrierungsbestätigung, Teilnahmeerinnerung, Terminverschiebung etc.)
  • Zugriffssteuerung (für öffentlich-zugängliche oder intern-geschlossene Veranstaltungen)
  • Teilnehmerberichte (für die Analyse des Events sowie die Nachverfolgung der Leads)
  • Aufzeichnung und Transkription/Verschriftlichung (für die spätere Weiternutzung)

Nice Fact: Was ist der Unterschied zwischen…


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