Originally published at: WOOP-Methode einfach erklärt: Beispiele, App & TK-Kurs
Wenn Sie einen Wunsch oder ein Ziel erreichen wollen, dann sollten Sie dafür einmal die WOOP-Methode ausprobieren. Denn mit dieser schnellen und einfachen Technik lassen sich Ziele leichter realisieren. Skeptisch? Dann lassen Sie sich von den Fakten überzeugen. Denn die WOOP-Technik wurde von zwei renommierten Psychologie-Professoren entwickelt und ist ein simples, aber dennoch wirkungsvolles Diagnose- und Motivationstool.
1. Warum „Woopen“? Was bringt die WOOP-Technik?
„Menschen mit Zielen haben Erfolg, weil sie wissen, wohin sie gehen – wer nicht weiß, wohin er/sie geht, landet wahrscheinlich auch ganz wo anders.“ Diese allgemeinen Plattitüden legen den Finger in die Wunde. Denn nur wer die eigenen Ziele kennt, kann dann auch sein eigenes Leben oder die Karriere aktiv selbst danach gestalten. Und genau das, Zielfindung und Zielerreichung, soll mit der WOOP-Strategie deutlich einfacher, effizienter und auch wirksamer gehen. Also, wie funktioniert denn nun der WOOP-Ansatz konkret?
Wofür steht die Abkürzung der WOOP-Methode? Wish, Outcome, Obstacle und Plan.2. Die WOOP-Methode: Jedes Ziel in vier Schritten erreichen
Die WOOP-Strategie wurde von den Psychologen Gabriele Oettingen und Peter Gollwitzer entwickelt. Es ist gleichzeitig ein Diagnose- wie auch Motivationstool. In nur 5-10 Minuten schaffen Sie damit die Grundlagen, um kurzfristige wie auch langfristige Wünsche und Ziele deutlich wirksamer erreichen zu können, so die Erfinderin Gabriele Oettingen (Psychologieprofessorin an den Universitäten Hamburg und New York sowie geborene Prinzessin aus dem schwäbisch-fränkischen Fürstenhaus derer zu Oettingen-Oettingen und Oettingen-Spielberg).
Der Begriff „WOOP“ ist dabei ein Akronym, das sich aus den Anfangsbuchstaben der vier notwendigen Schritte ableitet: Wish (= Wunsch), Outcome (= Ergebnis), Obstacle (= Hindernis) und Plan (= Wenn-Dann-Planung). In der psychologischen Fachliteratur wird der Ansatz etwas umständlich als „Mentales Kontrastieren mit Implementierungs-Intentionen“ bezeichnet (englisch: „Mental Contrasting with Implementation Intentions“; MCII). WOOPen hört sich da schon etwas eleganter an. Und das Ganze funktioniert folgendermaßen.
