Originally published at: Anleitung: Outlook-Kalender als Internetkalender veröffentlichen
Einen Outlook-Kalender als Internetkalender zu veröffentlichen, bietet gegenüber dem klassischen Freigeben eines Kalenders einige wichtige Vorteile – aber auch Einschränkungen. Die Veröffentlichung als Internetkalender eignet sich dabei vor allem für die Information von Personen und Kunden außerhalb der eigenen Organisation. Aber auch innerhalb des eigenen Unternehmens gibt es zahlreiche Anwendungsfälle, wo dieses Vorgehen deutlich einfacher und zweckdienlicher ist als die klassische Kalenderfreigabe. Wie man nun konkret einen Outlook-Kalender als Internetkalender veröffentlicht, was das für Vorteile hat und wann das Sinn macht, erfahren Sie hier Schritt-für-Schritt in dieser Büro-Kaizen® Anleitung!
1. Erklärung: Was bedeutet „als Internetkalender veröffentlichen“ in Outlook überhaupt?
Ein Internetkalender ist ein Kalender, der online über das Web verfügbar ist und sich automatisch synchronisiert, ohne dass die Abonnenten dafür explizit eine Kalenderfreigabe oder individuelle Berechtigungen benötigen oder dadurch einen Zugriff auf das eigene System erhalten.
Dafür wird ein Outlook-Kalender in das Internetkalenderformat umgewandelt und auf dem eigenen Kalenderserver verfügbar gemacht. Der Internetkalender erhält dadurch eine eigene URL (Webadresse) im iCalendar-Format (dieser iCal-Link fängt in der Regel mit webcal: an und hört mit *.ics auf). Mittels dieses iCal-Links kann der Internetkalender dann von den Nutzern ganz einfach abgerufen und in deren eigenen, beliebigen Kalender-Client wie Outlook, Google-Kalender oder Apple-Kalender eingebunden (abonniert/hinzugefügt) werden. Tipp: Der so erstellte iCal-Link kann aber auch ganz einfach in ein entsprechendes Website-Widget integriert werden, um den Outlook-Internetkalender online auf einer Webseite einzubinden und zu veröffentlichen.
- Die technische Grundlage für Internetkalender ist das seit 1998 standardisierte iCalendar-Format (*.ics). Dieses sorgt für ein einheitliches Dateiformat, damit die Internetkalender überhaupt interoperabel zwischen den unterschiedlichen Kalendersystemen der verschiedenen Anbieter ausgetauscht werden können.
- Im Unterschied zur klassischen Kalenderfreigabe ist bei einer Veröffentlichung als Internetkalender keine Bearbeitung der Kalenderinhalte durch die Abonnenten möglich. Es handelt sich um eine rein lesende „Push“-Information (Einbahnstraße).
- Die Empfänger benötigen einzig und…