Originally published at: Die Pomodoro Technik: Vorteile, Nachteile und Vergleich
Die „Pomodoro Technik“ ist eine simple und einfach umzusetzende Zeitmanagement-Methode. Dabei folgen auf jeden Arbeitsblock aus 25 Minuten konzentrierten Arbeitens immer 5 Minuten Erholungspause. Das schützt vor Ermüdung und erhält die geistige Leistungsfähigkeit. Aber wie gut funktioniert die Technik wirklich? Und was sagen Wissenschaft, Studien und Arbeitsrecht dazu, sind mehrere kurze Pausen tatsächlich besser als eine lange? In diesem Büro-Kaizen-Beitrag liefern wir Ihnen alle Antworten rund um die Pomodoro Technik, inklusive Praxistipps und eines Vergleichs mit weiteren erfolgreichen Zeitmanagement-Methoden, wie die Eisenhower-, APLEN- und SMART-Technik, Time-Boxing & Co.
1. Was ist die Pomodoro Technik? Definition & Beschreibung
Die Pomodorotechnik ist eine Methode des persönlichen Zeitmanagements. Im Kern geht es darum, die individuelle Konzentrations- und damit Leistungsfähigkeit bestmöglich zu erhalten und dabei die Ermüdung und Erschöpfung möglichst gering zu halten. Denn wer sich länger auf eine Tätigkeit fokussieren kann, ohne sich dabei zu überanstrengen, kann im Ergebnis auch seine Arbeit schneller erledigen. Das vermeidet Stress und sichert einen früheren Feierabend.
Dabei geht es im Kern darum, wie oft und wie lange man Pausen machen sollte. In diesem Sinn lässt sich die Pomodoro-Methode auch als „die Kunst des richtigen Pausemachens“ definieren. Dies wird noch durch zwei weitere Faktoren flankiert, so dass die Pomodoro-Technik letztendlich auf drei Säulen beruht.
- Die Einteilung der Arbeitszeit in einzelne Pomodori-Blöcke zu je 25 Minuten, die von jeweils 5-minütigen Kurzpausen für die geistige Erholung und Regeneration unserer kognitiven Fähigkeiten unterbrochen werden (also eine „25/5 Methode“).
- Die Vorbereitung und Strukturierung des Arbeitstages, also die Aufteilung der zu erledigenden Arbeit auf die einzelnen Pomodoro-Blöcke (strukturiertes Arbeiten in Blöcken).
- Das Abhaken der einzelnen Pomodoro-Einheiten in einer Strichliste – nach 4 abgehakten Pomodori winkt eine etwas längere Pause von 20 bis 30 Minuten (unbewusste Motivation durch Sichtbarmachung des Fortschritt und der erreichten Teilziele).
