Die Rechtschreibprüfung in Microsoft Word: Wie man den neuen Editor richtig nutzt und einstellt (Sprache, gendern, bei Eingabe etc.)

Originally published at: Die Rechtschreibprüfung in Word: Den neuen Editor richtig nutzen

Die Rechtschreibprüfung in Microsoft Word hat sich seit Mitte 2020 noch einmal spürbar verbessert. Denn seitdem überprüft ein KI-gestützter, intelligenter Schreibassistent den geschriebenen Text auf Grammatik- und Rechtschreibfehler. Dieser „Microsoft Editor“ korrigiert nun aber auf Wunsch nicht mehr nur wie bislang die Orthografie, sondern kann auch stilistische Verbesserungen in unterschiedlichen Schreibstilen vorschlagen. Wie Sie die Rechtschreibprüfung in Word richtig nutzen – und wo Sie die nötigen individuellen Anpassungen und Einstellungen vornehmen (z. B. die Sprache ändern, gendern oder schon während der Eingabe prüfen lassen) – erfahren Sie hier in diesem Büro-Kaizen-Beitrag.

1. Unterschied zwischen der „klassischen Rechtschreibprüfung“ in Word und dem neuen Microsoft Editor (seit 2020)

  • Microsoft Word und der Editor sind beides Urgesteine der Softwarelandschaft. Word kam schon 1983 heraus und ist seit 1989 Teil des Bürosoftwarepakets Microsoft Office. Der Microsoft Editor erschien nur zwei Jahre später, 1985, als ein einfacher Texteditor für unformatierte Texte (also in den von Programmierern, Entwicklern und Webdesignern genutzten Formaten ANSI und Unicode).
  • Im Jahr 2020 hat Microsoft jedoch seinen Editor grundlegend weiterentwickelt und den bis dato einfachen Texteditor zu einem KI-gestützten Schreibassistenten aufgerüstet.
  • Der neue Microsoft Editor bietet durch die Unterstützung der leistungsstarken Künstlichen Intelligenz seitdem eine fortschrittliche Grammatik- und Rechtschreibprüfung. Dadurch wurde, laut Microsoft, die Genauigkeit und Qualität der Überprüfung gegenüber der bisherigen Rechtschreibfunktion in Word 2016 und Word 2019 noch einmal deutlich verbessert.
  • Der intelligente Schreibassistent kann zudem auch erstmals auf stilistische Probleme im Schreibstil hinweisen, wie zum Beispiel bei Abweichungen von einer formellen Ausdrucksweise.
  • Inzwischen wurde die alte Rechtschreibüberprüfungsfunktion in Word vollständig in den Editor integriert – und umgekehrt. Wer also die klassischen Rechtschreibeinstellungen ändern will, wie wann und ob Word den Text korrigiert, muss dafür die Editor-Optionen öffnen.

Übrigens: Microsoft hat den Rechtschreib-Editor nicht nur in Microsoft 365 (Word und Outlook) integriert, sondern auch als…


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