Originally published at: Anleitung für Microsoft Teams: Avatar erstellen, steuern & nutzen
In Microsoft Teams kann man seit 2023 individuelle, animierte Avatare erstellen. Das sind virtuelle 3D-Figuren, die man als Ersatz und Stellvertreter für das eigene Kamerabild verwenden kann. Oder auch, um interaktiv durch die virtuellen Welten der neuen immersiven 3D-Mixed-Reality-Räume in Teams zu steuern (Microsofts Metaverse „Mesh“). Wie das genau geht, welche Vorteile das ganze bietet und wie Sie das Erstellen eines persönlichen Avatars, der Ihnen ähnlich sieht, erheblich abkürzen können, erfahren Sie hier Schritt-für-Schritt in dieser Büro-Kaizen-Anleitung!
1. Kurz-Definition: Was ist das, ein „Avatar“?
Im IT- und Internetbereich ist ein „Avatar“ eine virtuelle Kunstfigur, die als digitale Ersatzidentität für die reale Person vor dem Computer fungiert. Also eine virtuelle Zweitidentität als grafische Repräsentation und künstlicher Stellvertreter für die menschlichen Nutzer. Dabei kann es sich sowohl um statische Icons und 3D-Figuren handeln, die den Benutzern zum Beispiel als Profilbild zugeordnet werden oder neben deren Beiträgen angezeigt werden. Oder auch um animierte 3D-Avatare, deren Äußeres man personalisieren kann und mit denen man sich dann durch virtuelle 3D-Welten bewegt (bestens bekannt aus Computerspielen). Und diese animierten Avatar-Stellvertreter-Ersatzfiguren sind mittlerweile auch in Microsoft Teams angekommen – und bieten hier einige wirklich praktische neue Features!
Nice Fact: Ursprünglich stammt der Begriff Avatar aus dem Hinduismus und bezeichnet hier die Inkarnation einer Gottheit. Also deren irdische Verkörperung in einem dafür von ihr ausgewählten Körper, zum Beispiel einem prachtvollen Stier, Schwan, Pfau, Pferd oder Mensch.
2. Warum einen Avatar in Microsoft Teams erstellen? Vorteile & Nutzen
Sich einen eigenen animierten, virtuellen Avatar-Stellvertreter in Microsoft Teams zu erstellen, bietet drei handfeste Vorteile.
2.1 Eigene Präsenz zeigen ohne eigene Kamerabildübertragung
Es gibt viele gute Gründe, warum man seine Kamera in einer Teams-Besprechung einmal auslassen möchte und nicht den anderen Teilnehmern übertragen will. Die Frisur sitzt schlecht, das Meeting ist spontan und man…
