Microsoft Lens ist tot – aber lebt in OneDrive, OneNote & Copilot weiter! Anleitung für die aktuelle mobile Office-Scanner-Funktion

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Die sehr beliebte kostenlose Handy-Scanner-App „Microsoft Lens“ (ehemals „Office Lens“) wurde seit dem 15. September 2025 schrittweise eingestellt. Aber der mobile Dokumentenscanner ist dadurch nicht wirklich tot – die zugrundeliegende Microsoft Lens-Technologie wurde inzwischen in andere Office-Apps integriert. Als OneDrive-Scan, OneNote-Scan und in die mobile Microsoft 365 Copilot-App (den KI-Assistenten). Aber warum wurde die mit mehr als 100 Mio. Downloads weltweit äußerst beliebte Microsoft Lens App überhaupt eingestellt? Warum sind noch nicht alle Lens-Funktionen in den Office-Alternativen verfügbar? Wie nutzt man die Microsoft Lens-Integration in OneDrive, OneNote und Copilot konkret? Und wie sichert man seine lokalen Scan-Dateien in der nicht mehr länger unterstützten Microsoft Lens-App? Die Antworten finden Sie hier in dieser Büro-Kaizen® Anleitung!

1. Was ist und was kann die Dokumentenscanner-Technologie Microsoft Lens?

Nur die eigenständige Microsoft Lens-App funktioniert nicht mehr. Also die kostenlose, mobile Scanner-App mit integrierter Texterkennung für Smartphones und Tablets. Aber die Technologie und vor allem auch die Nutzeroberfläche von Microsoft Lens lebt in anderen Office-Apps weiter. Zu den beiden Kernfunktionen zählen die automatische Bildbearbeitung für eine bessere Qualität der Scan-Aufnahmen sowie die praktische OCR-Texterkennung, die Textpassagen und deren Formatierung in den Scan-Aufnahmen erkennt und in digital bearbeitbare Textdokumente umwandelt. Daher kann man mit der Microsoft Lens-Technologie zum Beispiel ausgedruckte Schriftstücke in Papierform ganz einfach mit der Handykamera abfotografieren und in sofort weiterbearbeitbare Office-Dokumente umwandeln (z.B. für die Weiterbearbeitung in Word, PowerPoint, OneNote oder Outlook).

  • Die OCR-Texterkennungsfunktion sorgt dafür, dass sowohl der Text wie auch Symbole, Tabellen und die Formatierung der eingescannten Inhalte erkannt werden. So eingescannte Dokumente werden dann nicht nur als PDF- oder JPEG-Datei abgespeichert, sondern in die entsprechenden Word-, OneNote oder PowerPoint-Dateien umgewandelt, die dann direkt in den jeweiligen Office-Programmen bearbeitet werden können.
  • Die automatische Bildverbesserung nutzt verschiedene Korrektur-Algorithmen, um zum Beispiel Dokumente automatisch zuzuschneiden (überschüssigen Rand…

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