Schreibtisch organisieren: Tipps für mehr Ordnung und Produktivität an Ihrem Arbeitsplatz

Originally published at: Schreibtisch organisieren: Mehr Struktur am Arbeitsplatz

Kaum etwas lenkt mehr ab als ein unordentlicher Schreibtisch – das kennen wir alle. Doch mit den richtigen Strategien können Sie Ihren Schreibtisch organisieren und wieder für Klarheit und Struktur sorgen. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Ihren Arbeitsplatz effektiv optimieren und so konzentrierter und entspannter arbeiten können.

1. Ordnung und Sauberkeit auf Ihrem Schreibtisch: Ein Schlüssel zum Erfolg

Ein organisierter Schreibtisch ist weit mehr als nur ein optischer Vorteil – er wirkt sich spürbar auf unsere Produktivität und unser Wohlbefinden aus. Weiterhin schafft er Klarheit und reduziert die psychische Belastung, indem unnötiges Chaos beseitigt wird.
Unsere Langzeitstudie in Kooperation mit der AKAD-Hochschule zeigt deutlich, dass die Suchzeiten während der Arbeit einen erheblichen Teil einnehmen. Seit 2012 ist die Zeit, die Mitarbeiter für das Suchen nach Dateien und Dokumenten verschwenden von 13,1% auf 19,6% gestiegen. Ein besserer Überblick über zu erledigende Aufgaben und vorhandene Unterlagen erhöht die Konzentration und steigert die Qualität der Arbeit. Ein sauberer Schreibtisch und ein aufgeräumter Arbeitsplatz im Büro sorgen zudem für eine körperliche Entlastung, die sich auch nach Feierabend wie eine Befreiung anfühlt. Aber nicht nur für Sie selbst bietet ein organisierter Schreibtisch einen Vorteil. Er wirkt professionell und vertrauenserweckend auf andere Kollegen und externen Besuch, wie zum Beispiel Kunden.
Die Vorteile liegen also auf der Hand: mehr Effizienz, gesteigertes Wohlbefinden und die Freiheit, sich voll und ganz auf die eigentliche Arbeit konzentrieren zu können.

Die Suchzeiten während der Arbeit sind in den letzten Jahren gestiegen.

 

2. Weniger ist mehr: So bringen Sie Klarheit auf Ihren Schreibtisch

Ein aufgeräumter Schreibtisch beginnt mit einem mutigen Schritt: dem Wegwerfen. Nicht selten sammeln sich über Monate hinweg Papiere, Notizen und Büroutensilien an, die Sie eigentlich gar nicht mehr benötigen. Bevor Sie mit der Organisation beginnen, räumen Sie alles von der Arbeitsfläche und…


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Gute Tipps! Immer mehr Unternehmen ziehen auch eine No-Paper-Policy in Betracht. Notizen und nahezu jeder Papierkram kann eingescannt werden und digital abgelegt werden. Notizzettel gehören ebenfalls der Vergangenheit an. Somit hat man nicht nur mehr Ordnung, sondern auch deutlich mehr Sicherheit. In den meisten Büros herrscht schließlich eine sehr gute Verschlüsselung der einzelnen Computer.

Frederick

Ich mag die Tipps, sie helfen mir und meinen Kolleginnen. Wir kommen jetzt viel besser klar, denn alles ist ordentlich.
LG, Haniya Shaymaa Tuma

Also, man kann ja aus allem eine „Wissenschaft“ machen. Andererseits stimmt es schon, dass ohne System das Chaos sich ausbreitet. Egal, wie man es zu verhindern versucht. Allerdings sollte jeder sein eigenes Ordnungssystem haben, finde ich. Manch einer läuft im Chaos erst zur Hochform auf.
Martin Frey

Lieber Herr Frey,

von Albert Einstein stammt der Spruch „Das Genie beherrscht das Chaos“. Der Spruch stimmt, da bin ich ganz bei Ihnen. Trotzdem glaube ich, dass der Spruch eine kleine Einschränkung benötigt. Ich sage „Das Genie beherrscht sein Chaos“. Wenn Sie Einzelkämpfer sind, ist das alles kein Problem. Schwierig wird das Ganze, wenn Sie im Team mit Kollegen zusammenarbeiten. Mindestens diejenige Person, in Ihrem Umfeld, die Sie vertreten müssen, sollte „Ihr“ System kennen.

Zum Thema kreatives Chaos bin ich ganz der Meinung eines bekannten Trainers, der die Mär vom kreativen Chaos als eine Lebenslüge identifiziert hat. Wenn Sie sich die ganzen Kreativitätstechniken anschauen, dann sind diese alle hochgradig strukturiert. Ordnung ermöglicht Kreativität und verhindert sie aus meiner Sicht nicht.

Herzlicher Gruß
Jürgen Kurz

Beim Entsorgen bin ich immer wieder hängengeblieben, weil ich bei manchen Sachen einfach nicht wusste, ob ich sie schon wegwerfen kann. Dank „Wegwerfen auf Probe“ habe ich endlich Ordnung schaffen können – und behalte sie bei. Das ist schon ein Unterschied…
LG, Klaudia Lehmann

Ich hätte ja nicht gedacht, dass das mit der einen Posteingangsschale funktioniert. Doch inzwischen habe ich meine Skepsis überwunden, denn sie hat sich wirklich bewährt. Immer gleich entscheiden, was mit der Post passiert, das spart wirklich Zeit und Nerven.
VG, Marion Speck

Das Sichtbuch ist ein guter Helfer, das habe ich inzwischen auch gemerkt. Allerdings muss man es auch aktuell halten, sonst geht es bald wieder los mit der Zettelwirtschaft.
Sonja Wagner

Liebe Frau Wagner,

herzlichen Dank für Ihren Beitrag. Ein ganz wichtiger Punkt, den Sie dort ansprechen. Jedes System funktioniert nur dann, wenn man sich daran hält. Meine Bitte: Wenn Sie neue Informationen bekommen, die ins Sichtbuch gehören, bitte gleich einsortieren, sonst werden sie hinterher Stress und Suchzeiten haben. Es gilt der Spruch: Keiner hat die Zeit zum Aufräumen, aber jeder hat die Zeit zum Suchen. :slight_smile:

Herzliche Grüße
Jürgen Kurz

Wer einmal den Unterschied zwischen einem aufgeräumten und einem Chaos-Schreibtisch erlebt hat, will nur noch ersteren haben! Allein schon der Anblick einer freien Arbeitsfläche: Total entspannend. Und dann noch zu wissen, dass die Schubfächer auch ordentlich sind, das ist schon ein richtig gutes Gefühl. Der Stresslevel sinkt enorm, wenn alles an seinem Platz ist – und bleibt.
Martin Himmel

Also, ich mag mein Chaos auf dem Schreibtisch, da kann ich kreativ sein. Da ich im Homeoffice arbeite, störts auch keinen.
Janine Goldbach

Guter Tipp, die Post zu bestimmten Zeiten zu erledigen und nach System zu bearbeiten. Wir machen das schon lange so und ich kann es nur empfehlen. Allerdings braucht man dann auch eine vernünftige Wiedervorlage. Übrigens funktioniert das auch mit den E-Mails. Ich glaub, dazu steht hier auf der Seite auch etwas.

Nicole Gerber

Liebe Frau Gerber,
es freut mich, wenn Sie gute Erfahrungen mit festen Zeitblöcken gemacht haben.

Eine funktionierende Wiedervorlage, die unterscheidet in eigene temporäre Projekte, eigene dauerhafte Projekte und Teamprojekte ist unabdingbar für effizientes Arbeiten.

Auf der Website finden Sie hierzu ganz viele nützliche Beiträge und Downloads. Ich drücke die Daumen.
Herzliche Grüße Jürgen Kurz

Also, ich würde jetzt nicht soweit gehen, die Schubfächer zu beschriften. Aber mit Schaumstoff auskleiden, das ist eine gute Idee. Genauso das Unterteilen in einzelne Fächer. Das geht auch mit einem Besteckschubladen-Einsatz ganz gut.

Franka Grabner