Leitfaden: Dateipfade finden, kopieren & optimal organisieren, um Suchzeiten radikal zu reduzieren

Originally published at: Leitfaden: Dateipfade finden, kopieren sowie optimal organisieren

Das Verwalten und Nutzen von Dateipfaden ist ein zentrales Element, um die extremen Suchzeiten in Unternehmen zu reduzieren und zudem auch die Dateiablage effizienter zu organisieren. In dieser Büro-Kaizen-Anleitung erfahren Sie daher nicht nur, wie Sie den Dateipfad in Windows und Android, auf dem Mac und iPhone finden, öffnen und kopieren können. Wir geben Ihnen zudem wertvolle Tipps für die ideale Ordnerstruktur in Ihrem Ablagesystem, damit Ihre Dateipfade möglichst übersichtlich bleiben und sich nicht zu einem dauerhaften Zeitfresser entwickeln!

Eine effiziente Dateiablage mit maximaler Übersicht bei möglichst kurzen Dateipfaden ist ein wichtiger Hebel, um die unnötig hohen Suchzeiten in Unternehmen radikal zu reduzieren.

1. Was ist ein „Dateipfad“? Definition & Beschreibung

Ein „Dateipfad“ (Englisch: file path, pathname) zeigt den genauen Weg zu dem Speicherort einer bestimmten Datei oder einem Verzeichnis (= Ordner) auf einem Computer oder in einem Netzwerk an. Der Dateipfad ist damit eine Art Wegbeschreibung bzw. Navigationsanleitung, die den genauen Standort angibt, wo die Datei oder der Ordner konkret zu finden ist. Gängige Synonyme sind Dateiadresse, Verzeichnisweg oder Pfadname.

Wofür werden die Dateipfade überhaupt benötigt?

 

Wiederfinden von Dateien:

Um Dateien systematisch abspeichern und schnell wiederfinden zu können.

Planung der Ablagestruktur:

Die Summe aller Dateipfade ergibt die Verzeichnisstruktur einer Dateiablage. Je klüger und übersichtlicher diese Ordnerstruktur vorgegeben wird, desto kürzer sind allgemein die Suchzeiten.

Verknüpfung und Verlinkung von Dateien:

Die Pfadangaben werden auch für Verlinkungen benötigt. Sowohl im Internet, um auf andere Webseiten, Dienste oder herunterladbare Dateien zu verweisen. Als auch in Dokumenten, um auf andere Dateien (Textdokumente, Präsentationen etc.) oder auch auf einen anderen Textabschnitt zu verweisen. Sowie auch in Dateiablagen, um Dateien zu verknüpfen, statt sie doppelt abzuspeichern (Doppelablagen vermeiden).

App-Zugriff ermöglichen:

Mittels der Dateipfade werden zudem auch Anwendungen, Befehlen und Skripten der Zugriff auf Dateien und Verzeichnisse ermöglicht, um Vorgänge zu…


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Etwas komplexer ist die Sache, wenn Dateien auf Netzlaufwerken abgelegt werden. Für Verweise oder Verlinkungen benötigt man dann den vollen Pfad mit dem Servernamen, z.B. \\servername\daten\arbeitsgruppe-a\themenordner-1\.
Wenn man ein Laufwerk allerdings im Windows-Explorer fest eingebunden hat, bekommt man beim Kopieren eines Dateipfades nur den selbst gewählten Laufwerkbuchstaben angezeigt, z.B. F:\arbeitsgruppe-a\themenordner-1\firmenlogo.png. Damit kann z.B. eine Kollegin, der man den Link schicken möchte, nichts anfangen, weil sie das Laufwerk unter dem Buchstaben K:\ eingebunden hat.
Soweit ich weiß, muss man in den Fällen schlicht wissen, wie der Pfad-Abschnitt vor dem Laufwerkbuchstaben heißt, und ihn manuell ergänzen.