Originally published at: Checkliste für einen optimalen Onboarding-Prozess neuer Mitarbeiter
Das „Onboarding“ ist die Kunst, neue Mitarbeiter so gut in ein Unternehmen zu integrieren, dass sie möglichst schnell und sicher Tritt fassen können. Auf diese Weise wird nicht nur sichergestellt, dass die neuen Beschäftigten möglichst schnell ihr volles Leistungsniveau erreichen. Ein guter Onboarding-Prozess hilft vor allem auch, dass sich die neuen Kollegen wohl fühlen und ihren neuen Arbeitgeber und Aufgabenbereich von der besten Seite kennenlernen. Das erzeugt Zufriedenheit und Sympathie und stärkt damit die Loyalität, Motivation und das Engagement. Wie man einen Onboarding-Prozess nun optimal plant und was es dabei alles zu beachten gibt, erfahren Sie hier in diesem Büro-Kaizen-Blogbeitrag – mit einer Checklisten-Vorlage für das perfekte Onboarding zum Downloaden!
1. Definition & Bedeutung auf Deutsch: Das Onboarding neuer Mitarbeiter
Der Begriff „Onboarding“ hat nichts mit Flugzeugen oder Schiffen zu tun. Denn das erstmalige Betreten eines Schiffs nennt man „Einschiffen“ (engl.: to embark), das Betreten eines Flugzeugs wird hingegen nur als „Boarding“ bezeichnet. Der Begriff „Onboarding“ wurde im Personalmanagement geprägt und bedeutet auf Deutsch sinngemäß so viel wie „jemanden an Bord holen“, „in ein neues Unternehmen einführen“. Tipp: Vorsicht beim Umgang mit Native-Speakern! Im Englischen ist „to take something on board“ nämlich eine feststehende Redewendung für „etwas bedenken“, also negativ konnotiert.
- Definition von Mitarbeiter-Onboarding: Als Onboarding wird der gesamte Einführungs-Prozess mit allen Maßnahmen bezeichnet, die eine möglichst reibungslose Einarbeitung und Integration neuer Mitarbeiter in ein Unternehmen fördern. Das Ziel ist, die Einarbeitungszeit zu verkürzen und die Zufriedenheit zu erhöhen, um damit die Motivation, Produktivität und das Engagement zu stärken sowie die Fehleranfälligkeit und Mitarbeiterfluktuation zu reduzieren.
- Das Gegenteil von Onboarding ist „Offboarding“: Dies bezeichnet den Prozess, mit dem die Austrittsphase eines Mitarbeiters im Rahmen eines Exit-Managements koordiniert wird. Das kann zum Beispiel bei einer Insolvenz oder einem betrieblich bedingten größeren Stellenabbau erforderlich sein.
