Projektstrukturplan erstellen – einfach gemacht: Anleitung, Tipps & passende Tools!

Originally published at: Projektstrukturplan erstellen: Anleitung, Tipps & Tools!

Der Projektstrukturplan ist die „Mutter aller Pläne“ und ein wesentliches Element im Projektmanagement. Denn ohne diese grundlegende Planung entstehen im späteren Projektverlauf schnell Chaos, Zeitverlust und vermeidbare Fehler. Mit den richtigen Tools und Vorlagen ist das Erstellen eines Projektstrukturplans jedoch ganz einfach. In dieser Büro-Kaizen-Anleitung erfahren Sie, was Sie bei der Projektstrukturplanerstellung alles beachten müssen, welche Microsoft 365-Tools sich dafür eignen und wie Sie dabei am einfachsten vorgehen!

1. Was ist ein Projektstrukturplan (PSP)? Definitionen, Ziele, Vor & Nachteile

1.1 Definition

Ein Projektstrukturplan (PSP; auf Englisch: Work Breakdown Structure, WBS) wird auch als Arbeitsstrukturplan bezeichnet und ist sowohl das Herzstück wie auch die Grundlage einer guten Projektplanung. Für den Projektstrukturplan wird das Projekt in seine kleinsten Einheiten zerlegt (die einzelnen Aufgaben) und diese dann hierarchisch in mehreren Ebenen geclustert dargestellt. Als Darstellungsform hat sich ein Baumdiagramm etabliert (Strukturbaum), der sich von oben nach unten auffächert.

  • In einem Projektstrukturplan müssen alle mit dem Projekt zusammenhängenden Aufgaben zu 100 % vollständig enthalten sein. Es dürfen weder 90 % noch 110 % sein. In einen PSP gehören also auch alle Leistungen des Projektmanagements selbst sowie auch alle extern zu erbringenden und zuzuliefernden Leistungen.
  • Die Zerteilung der Gesamtaufgabe in einzelne Teilaufgaben wird so lange praktiziert, bis eine weitere Zerlegung der einzelnen Arbeitspakete nicht mehr praktikabel ist, also ein weiteres Herabbrechen der Arbeitsschritte nicht mehr sinnvoll ist.

Ziel:

Durch die Zerlegung des Projekts in planbare Teilaufgaben und Arbeitspakete schafft der Projektstrukturplan einen ersten vollständigen Überblick über das gesamte Projekt. Der Projektstrukturplan ist damit die initiale Planungsgrundlage für das gesamte Projekt und alle weiteren Projektpläne. Er wird daher im Projektmanagement häufig auch als „Plan der Pläne“ oder „Mutter aller Pläne“ bezeichnet. Erst darauf aufbauend kann dann die weitere Detailplanung erfolgen, wie zum Beispiel die konkrete zeitliche Termin- und Ablaufplanung, die Ressourcen- und…


→ Weiterlesen auf buero-kaizen.de