Prokrastination erkennen und überwinden: So besiegen Sie Ihre Aufschieberitis

Originally published at: Prokrastination – Die besten Tipps gegen Aufschieberitis!

Prokrastination ist ein weitverbreitetes Phänomen, das vielen Menschen im Alltag begegnet – oft, ohne dass sie den Begriff kennen. Ob im beruflichen Umfeld oder im privaten Leben: Aufgaben werden verschoben, Prioritäten verdrängt. Doch was genau verbirgt sich hinter Prokrastination? Wie lässt sich dieses Verhalten wissenschaftlich einordnen? Und vor allem: Was können Sie konkret dagegen tun? In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie Prokrastination oder auch Aufschieberitis erkennen und mit einfachen, praxisnahen Strategien wirksam überwinden können.

1. Warum wir lieber aufräumen als anfangen: Die Psychologie des Aufschiebens

Das Wort Prokrastination stammt ursprünglich aus dem Lateinischen (procrastinare) und bedeutet übersetzt soviel wie vertagen oder verschieben. Damit ist das bewusste Aufschieben wichtiger Aufgaben gemeint, obwohl deren Erledigung eigentlich Priorität hätte. Statt sich dem Wesentlichen zu widmen, verliert man sich in Nebensächlichkeiten – und lenkt sich so effektiv vom eigenen Vorhaben ab.

Dieses Phänomen der Prokrastination erregt natürlich auch wissenschaftliches Interesse: Man stellte fest, dass Menschen, die prokrastinieren, oft keine Prioritäten setzen können. Zudem leiden sie oft an Minderwertigkeitsgefühlen und setzen berufliche oder private Erfolgserlebnisse mit Selbstwert gleich. Um diese negativen Gefühle zu verdrängen, schaffen sich Menschen, die prokrastinieren, Glücksmomente durch das Erreichen kleiner und niedrigschwelliger Ziele. Die große und schwierige Tagesaufgabe bleibt deshalb lieber unberührt und wird verschoben, da die Angst zu scheitern zu groß ist. Kleine Aufgaben wie E-Mails beantworten und Aufräumen, versprechen eine schnelle Zielführung und aktivieren das Belohnungszentrum im Gehirn.

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Praxisbeispiel zur Prokrastination

Ein typisches Beispiel für Prokrastination findet sich im Büroalltag: Das Protokoll einer Besprechung soll in Reinschrift geschrieben werden – idealerweise direkt nach der Besprechung, solange die Inhalte noch präsent sind. Doch stattdessen gerät diese Aufgabe in den Hintergrund. Plötzlich erscheint es wichtiger, Blumen zu gießen, Dokumente zu lochen oder bei einer Kleinigkeit zu helfen. So wird Zeit und Energie in Nebensächlichkeiten investiert, während…


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Wie immer sehr gute Ideen und Anregungen, die umsetzbar sind. Vielen Dank!

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